Neuwidmung des Peter-Fechter-Ufers

Am späten Nachmittag des heutigen Tages wurde in einer flash-mob-Aktion der SBiCaLo das Peter-Fechter-Ufer zeitweilig aber treffender in Calenberger Loch umbenannt. Dazu stellte die Initiative eine Leiter unter das Straßenschild an der Leinertbrücke ausserhalb des Bauzauns, am Eingang des ehemaligen Parkgeländes und befestigte einen bedruckten Papierstreifen mit Tesafilm.

Daraufhin fühlte sich ein Wachmann auf dem Sanierungsgelände dazu berufen Polizei zu spielen. Er kam an das Tor und forderte von den Anwesenden auf der Brücke die Personalausweise. Als diese sich weigerten dem privaten Sicherheitsdienstes die Ausweise zu zeigen, öffnete er das abgeschlossene Tor des eingezäunten Geländes und stürmte auf die Menschen zu. Diese weigerten sich weiterhin sich auszuweisen und verließen den Zufahrtsbereich. Der Wachmann folgte und stellte sich verschiedenen Personen in den Weg.

Er verfolgte sie bis zur Braunstraße und bedrohte sie mit einer massiven Stahlkette. Erst durch das Eingreifen weiterer Passanten ließ er sich von seiner Haltung abbringen. Wir stellen uns die Frage: Mit welchem Recht werden hier friedlich Demonstrierende , die über eine gültige Versammlungsgenehmigung für den Ort verfügen durch städtisch beauftragte Firmen eingeschüchtert und in die Flucht getrieben?

Stadtteilbürgerinitiative Calenberger Loch (SBiCaLo)

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