Artikel in „Hallo Sonntag“ vom 22.04.12

„Wegen Arbeiten zum Hochwasserschutz ist das Peter-Fechtner-Ufer, der Geh- und Radweg östlich der Ihme, zwischen der Legionsbrücke und dem Jugendzentrum Glocksee für circa ein Jahr ab sofort gesperrt. Eine Umleitung für den Radverkehr ist ausgeschildert.“ Mit dieser äußerst knappen Meldung verweist die Stadt Hannover auf ein Ereignis – die Abgrabung des östlichen Ihmeufers zwischen Legionsbrücke und dem JZ Glocksee – das in den zurückliegenden Jahren zahlreichen Protest herausgefordert hat.

Sicher ist: Wenn der Bauzaun im Frühjahr 2013 wieder verschwindet, wird das Gelände dahinter kaum mehr wiederzerkennnen sein. Ob die Stadt beziehungsweise das mit den Erdarbeiten beauftragte Unternehmen den Überraschungseffekt mit der quasi Verbarrikadierung des Geländes steigern möchte, bleibt – so sieht es Thomas Ganskow, Sprecher der Stadtteil-Bürgerinitiative gegen das Calenberger Loch (SBiCaLo) – das Geheimnis der Planer. Vielleicht aber, mutmaßt Ganskow weiter, wolle man sich bei seinem sinnlosen Tun ja auch einfach nicht auf die Finger blicken lassen.

Hallo Sonntag, 22.04.12, S. 5

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