Alternativen

Hochwasserschutz ist in erster Linie Hochwasservermeidung. Dergleichen ist aber im Stadtgebiet Hannovers nicht möglich. Was die Stadt mit ihrem Vorhaben an der Glocksee gegenüber dem Ihmezentrum betreibt ist lediglich eine Reduzierung lokal begrenzter (Ricklingen, Döhren) Hochwasserauswirkungen. Sie will dies erreichen durch einen erhöhten Wasserabfluß in der Ihme auf der Strecke zwischen Maschsee und Fährmannsufer. Die Erhöhung der Abflußmenge würde leider bewirken, dass sich der maximal zu erwartende Pegel von der Leinertbrücke an Flußabwärts erhöht. Faktisch käme es damit zu einer Vergrößerung der Hochwassergefahr. Sie beträfe nicht nur Linden, Herrenhausen und Letter, sondern es wären alle abwärts am Flußlauf liegenden Gemeinden von der Gefahr betroffen. Hochwasser würde nicht vermieden. Es würde ggf. verlagert zu den nachfolgenden Kommunen!

Hier werden Alternativkonzepte vorgestellt. Ihr Vorteil bestünde darin, das extreme Hochwasser gar nicht erst entstehen zu lassen. Die lokalen Vorkehrungen könnten dann auf ein vernünftiges Maß eingeschränkt werden. Das würde Geld sparen, es erhielte die urbane Lebensqualität und es schädigte nicht viele Unschuldige.

Beispiel Mulde in Sachsen

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